Ausgeheckt – Pflanzpraxis für Hecken

Legen Sie beim Kauf von Heckenpflanzen Wert auf gute Qualität und bei Schnitthecken besonders auf Einheitlichkeit der Pflanzen. Für welche Ausgangsgröße Sie sich entscheiden, hängt vom Geldbeutel ab. Günstigere, kleine Pflanzen wachsen in der Regel gut an, brauchen aber länger, bis sie einen gewissen Schutz bieten.

Bereiten Sie schon vor dem Pflanzenkauf den Boden gründlich vor: Unkraut entfernen, Boden tief lockern und mit Kompost oder Humus aufbessern. Graben Sie die Pflanzlöcher in regelmäßigen Abständen. Für Schnitthecken spannen Sie eine Lotschnur, damit Sie die Pflanzen gerade ausrichten können.

Containerpflanzen heben Sie vorsichtig drehend aus dem Topf, bei Ballenpflanzen lösen Sie das Tuch erst nach dem Einsetzen ins Pflanzloch. Wurzelnackte Sträucher legen Sie vorher für einige Stunden in Wasser damit sie sich vollsaugen können, und kürzen die Wurzeln um ca. ein Drittel ein. Treten Sie beim Auffüllen die Erde rund um die Wurzeln immer wieder gut fest, sodass sich alle Hohlräume schließen.

Der frühe Herbst ist eine gute Pflanzzeit. Die Hecke kann noch vor dem Winter einwurzeln. Wählen Sie zum Pflanzen einen bedeckten Tag. So verkraften die Pflanzen den Umpflanzschock besser als bei Sonnenschein. Wässern Sie frischgepflanzte Hecken in den ersten Wochen regelmäßig; immergrüne Hecken auch im Winter, um einem Ausfall durch Frosttrockenheit vorzubeugen.

© Rossipaul Kommunikation / Starck