Frische für die Küche

Mit ihrem unverwechselbaren Geschmack und ihrem Duft gehören Kräuterpflanzen natürlich auf die Fensterbank in der Küche. In hübschen Gefäßen und in Kombination mit blühenden Topfpflanzen sorgen sie zudem für attraktive Blickpunkte. Die Sprossenzucht neben Herd und Spüle verheißt Energie, auf die man in der Ernährung nicht verzichten sollte.

Kräuter-Zauber

Erstaunlich anspruchslos in ihren Bedürfnissen sind die meisten Würzpflanzen. So kann man sich auf seinem Fensterbrett eine ganz persönliche Auswahl an Küchenkräutern zusammenstellen. In schönen Pflanzgefäßen setzen sie beispielsweise auf dem Küchenbord hübsche Akzente. Man kann auch mehrere Kräuter zusammenpflanzen – warum nicht in Omas alte Gugelhupfform oder in die ausrangierte Suppenschüssel mit dem Rosenmuster? Pflanzt man Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen zusammen, kann eigentlich gar nichts passieren. 

Stark im Team sind schnell wachsende Pflanzen wie Basilikum, Kerbel, Majoran, Petersilie und Schnittlauch. Gut harmonieren schwach- bis mittelwachsende Arten wie Bohnenkraut, Oregano, Zitronenmelisse, Pimpinelle, Rosmarin, Salbei und Thymian. Größere Gefäße benötigen Estragon, Liebstöckel und Sauerampfer

Wer seinen Würzpflanzen etwas Gutes gönnen will, pflanzt die duftenden Gewächse in spezielle Kräutererde. Vermeiden Sie Standorte, an denen die Kräuter starkem Durchzug und großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Und auch Staunässe verzeihen die Sonnenanbeter nur ungern. Wer auf Blüten in der Küche nicht verzichten will, stellt zu den Kräutern noch einige Ziergewächse im Mini-Format wie Zierpfeffer, Blaues Lieschen oder Flammendes Käthchen. Und mit einem buschig wachsenden Bubikopf, Efeu oder Grünlilien kann man noch ein paar hübsche grüne Akzente setzten. 


Arrangieren Sie Ihre Pflanzgefäße auf einem hübschen Tablett, einer Etagere oder in einem flachen Korb. Dann lässt sich Ihr grüner Garten schnell beiseite räumen, wenn Sie das Fenster beispielsweise zum Lüften öffnen müssen.


Sprossen-Power

Mit frischen Sprossen lassen sich Mahlzeiten wunderbar verfeinern. Sie sind wahre Kraftpakete in Sachen Vitamine, Mineralien, Enzyme und Proteine. Die meisten Keimlinge können unbedenklich roh gegessen werden. Lediglich die Keimlinge von Sojabohnen, Kichererbsen und Erbsen sollte man vor dem Verzehr fünf Minuten lang blanchieren. In der Anzucht sind Sprossen äußerst unkompliziert und benötigen nichts als Luft, Licht, Wärme und vor allem stets sauberes Wasser. Ideale Bedingungen finden Sie in im Handel erhältlichen Keimgefäßen.

Achtung: Keimlinge und Sprossen bieten leider einen idealen Nährboden für Bakterien und Pilze und verderben relativ schnell. Daher sollte man die Keimlinge in jedem Fall vor dem Verzehr gründlich unter fließendem kaltem Wasser waschen.



Kräuter und Sprossen
in der Küche

Auch ohne eigenen Garten braucht man auf den Genuss frischer Kräuter und Sprossen nicht zu verzichten. Für die Anzucht in der Küche eignen sich besonders gut:

  • Kräuter: Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Dill, Dost, Estragon, Kerbel, Lavendel, Majoran, Petersilie, Pimpinelle, Portulak, Rosmarin, Salbei, Sauerampfer, Schnittlauch, Thymian, Tripmadam, Zitronenmelisse.
  • Sprossen: Alfalfa, Bockshornklee, Linsen, Luzerne, Mungobohnen, Rettich, Kresse, Senf.

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl. © Rossipaul Kommunikation / Waechter