Da haben Sie den Salat

Es gibt rote und grüne, braune und gelbe, krause und glatte, groß- und kleinblättrige, knackige und zarte, bittere und milde Salate für jeden Geschmack. Und das Gute ist: Man muss sich gar nicht für eine Sorte entscheiden. In buntem Mix mundet er noch mal so gut.

Salat hält fit, ist leicht, ballaststoffreich und enthält reichlich Vitamine, Mineralien und bioaktive Gesundmacher. Besonders für den Anbau im Sommer haben sich die hitzetoleranten Sorten bewährt. Außerdem gibt es inzwischen zahlreiche lausresistente Sorten.

Diese entstammen der Kreuzung einer resistenten Wildart mit ertragreichen und schmackhaften Kultursorten. Sie erhalten Sie im grün erleben Gartencenter als Saatgut oder von März bis Mai als pflanzfertige Jungpflanzen.

In bunter Vielfalt

Botanisch unterscheidet man Salatpflanzen in die Lattich- und die Zichoriengruppe. Lattichsalate wie Kopf- oder Eissalat sondern eine milchige Flüssigkeit ab, wenn man den Strunk anschneidet und enthalten nur wenig Bitterstoffe. Zichoriensalate enthalten keinen Milchsaft, aber Bitterstoffe in unterschiedlichen Mengen. Sie sind besonders vitamin- und mineralstoffreich. 

Bataviasalat ist eine Kreuzung aus Kopf- und Eissalat. Er ist würziger und länger haltbar als Kopfsalat. Eissalat hat einen runden, geschlossenen Kopf und ist knackig im Geschmack. Eichblattsalat hat seinen Namen nach der Form der Blätter bekommen. Es gibt rote und grüne Sorten. Chicoree ist ein Wintersalat mit fleischigen, fest geschlossenen Spross und spitzen, weißen Blättern. Er gehört zu den Zichoriengewächsen und wird in Treibkisten aus den Wurzeln der Wegwarte (Cichorium intybus) kultiviert. Endiviensalat ist mit dem Chicoree verwandt und ist im Geschmack ähnlich bitter, aber würzig-herzhaft. Es gibt zwei Varianten: Frisée mit stark gekrausten, fein gefiederten Blättern und den glattblättrigen Escariol. Auch Radicchio gehört zur Gruppe der Zichoriensalate. Er hat weinrote Blätter mit starken, weißen Rippen und schmeckt herb-würzig. Feldsalat ist wie Chicorée ein Wintersalat, der kleine Blattrosetten bildet und einen nussigen Geschmack hat. Kopfsalat gibt es in einer Vielzahl von Sommer- und Ganzjahressorten. Im Frühjahr und Herbst sät man am besten sogenannte Treibsorten mit kurzer Entwicklungszeit, z.B. 'Casanova' oder 'Fortunas'. Lollo-Salate gehören zu den Kopfsalaten und zeichnen sich durch gekrauste, helle (Bionda) oder rote (Rosso) Blätter aus. Romana ist länglich und hat feste, knackige, leicht herbe Blätter. Rucola stammt aus der Familie der Kreuzblütler und enthält einen hohen Anteil an Senfölen, was den kräftigen, leicht scharfen Geschmack der kleinen, gefiederten Blätter erklärt. 

Eine neue Gruppe sind die sogenannten Salanova®-Sorten. Sie haben gute Wuchseigenschaften und bleiben nach der Ernte lange haltbar. Beliebt sind sie besonders wegen der einfachen Verarbeitung: Mit einem Schnitt sind sie in mundgerechte Stücke zerlegt.


Salat nicht tiefer
als vorher pflanzen

Wenn Sie Salatpflanzen nach der Vorzucht ins Beet pflanzen, achten Sie darauf, sie nicht tiefer als vorher in die Erde zu setzen. Die zarten Blätter sollen anfangs "im Winde wehen", sonst faulen sie. Gießen Sie gründlich an, aber halten Sie die Pflanzen nicht zu nass.

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl.

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl. © Rossipaul Kommunikation / Starck